Software-Werkzeuge

Heutige Software wird immer anspruchsvoller. Die zunehmend komplexer werdende Entwicklungsarbeit ist daher auf den Einsatz spezialisierter Software-Werkzeuge angewiesen.

Wir konzipieren und erstellen spezialisierte Software-Werkzeuge, mit denen die Entwicklung neuer Produkte erleichtert wird. Um dies effizient und preiswert tun zu können setzen wir auf die modellgetriebene Softwareentwicklung und verwenden - wo immer dies sinnvoll und gewünscht ist - Open Source Software. Darüber hinaus engagieren wir uns in Forschung & Entwicklung und stellen damit einen praktischen Wissenstransfer her, von dem auch Sie und Ihre Software-Lösungen profitieren.

Nachfolgend stellen wir kurz zwei von uns entwickelte Software-Werkzeuge vor.

Modelltransformation, Modellintegration und Modellsynchronisation

Der Entwurf und die Erstellung anspruchsvoller Software erfolgt zusehends auf Grundlage der modellgetriebenen Softwareentwicklung (MDSD/MDA). Eine wichtige Rolle hierbei nehmen Modelltransformationen (Modell-zu-Modell-Transformationen und Modell-zu-Text-Transformationen) ein. Mit einer Modelltransformation lässt sich ein Quellmodell in ein Zielmodell automatisch überführen. Dies kann beispielsweise genutzt werden, um in heterogenen Werkzeuglandschaften Modelle zwischen unterschiedlichen Software-Werkzeugen auszutauschen oder um aus Modellen notwendige Textartefakte (z.B. Programmcode) automatisch zu erstellen.

Abbildung 1: Grafischer Editor zur Spezifikation von Modelltransformationen

Wir entwickeln EMorF - ein Werkzeug zur Modelltransformation, Modellintegration und Modellsynchronisation. Mit unserem Werkzeug brauchen Modelltransformationen nicht mehr programmiert werden - sie werden deklarativ spezifiziert und können sofort ausgeführt werden. Die Werkzeugunterstützung besteht aus einem grafischen Editor für die deklarativen Regeln, einer Komponente zur Ausführung der Regeln sowie einem Debugger.

Entwurf und Simulation mechatronischer Systeme

Unser Engagement gilt der Forschung & Entwicklung innovativer Methoden und Werkzeuge. Hierbei entwickeln wir im Forschungsprojekt "Entwurfstechnik Intelligente Mechatronik" (ENTIME) Software-Werkzeuge in Form von Forschungsmustern.

Ziel des ENTIME-Projekts ist es, die Innovationskraft des modernen Maschinenbaus zu stärken, indem eine fachgebietsübergreifende Entwurfstechnik für mechatronische Systeme entwickelt wird. Für diesen Anlass wurde ein Software-Werkzeug erstellt, mit dem mechatronische Systeme entworfen und simuliert werden können. Auf Grundlage der Simulation können erste Erkenntnisse über den Entwurf gewonnen werden, so dass der Entwurf – falls notwendig – noch vor der Realisierung nachgebessert werden kann. Hierdurch – und durch die nachgelagerte automatische Generierung von Programmcodes – ergeben sich deutliche Kostenvorteile für die Hersteller mechatronischer Systeme.

An dem Forschungsprojekt sind die Universität Paderborn, das Heinz-Nixdorf-Institut sowie neun Unternehmen aus der Region Ostwestfalen-Lippe beteiligt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter dem Schwerpunktprojekt "ENTIME".